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Das Multillisystem von Noll ist ein Multillisystem von Landon Curt Noll[1], das auf den folgenden Bestandteilen beruht:

Einer (allein) Einer (mit anderem) Zehner Hunderter
1 mi un dez zen
2 bi duo vigin duozen
3 tri tre trigin trezen
4 quadri quattuor quadragin quadringen
5 quinti quin quinquagin quingen
6 sexti sex sexagin seszen
7 septi septen septuagin septingen
8 okti okto oktogin oktingen
9 noni novem nonagin nongen

Zusammengesetzt wird in der Reihenfolge Hunderter + Einer + Zehner, wobei -llion/-lliarde auf die allein stehenden Einer, -illion/-illiarde auf dez und -tillion auf die restlichen Einer, Zehner und Hunderter folgt.

Hinzu kommt millia für 1 000, worauf ebenfalls -tillion folgt und dem Bestandteile (auch millia selbst) voranstehen können, was eine Multiplikation bewirkt.

Geschichte Bearbeiten

Dank seines Bruders Chet kannte Noll die Präfixregeln im Alter von 3 Jahren bis zur Dezillion. Er versuchte, sich die Zahlen durch Brute Force zu merken, was ihm bis 117 gelang. Chet kam zur Hilfe und zeigte ihm den „Trick“ zum Zählen. Mithilfe einer Tabelle aus dem Random House Dictionary lernte er die Namen der lateinischen Potenzen (darunter versteht er Exponenten von Tausenderpotenzen) bis 11.

Als Teil eines Tests zum Eintritt in die erste Klasse wurde er im Alter von 6 Jahren gefragt, wie weit er zählen kann, und antwortete mit voller Zuversicht:

nine hundred ninety-nine decillion,
nine hundred ninety-nine nonillion,
nine hundred ninety-nine octillion,
nine hundred ninety-nine septillion,
nine hundred ninety-nine sextillion,
nine hundred ninety-nine quintillion,
nine hundred ninety-nine quadrillion,
nine hundred ninety-nine trillion,
nine hundred ninety-nine billion,
nine hundred ninety-nine million,
nine hundred ninety-nine thousand,
nine hundred ninety-nine

Um sicherzugehen, dass ihm kein Fehler unterlaufen ist, ging er zu Tafel und schrieb die Zahl auf:

999,999,999,999,999,999,999,999,999,999,999,999

Während des Schreibens nannte er die Gruppen „decillion, nonillion, …“ und erklärte der Lehrerin, er könne drei Stellen hinzufügen, wenn sie ihm den nächsten Namen mitteilt, und so wartete er darauf. Aus einem Grund, den Noll nicht verstehen konnte, saß sie eine Weile lang ruhig da, und sagte dann:

I don’t believe you. Start counting.
Ich glaube dir nicht. Beginne zu zählen.

Dies hat er gut geübt. Im Alter von 6 Jahren war er in der Lage, in etwa 20 Sekunden bis 100 zu zählen. Nach dem Erreichen von 500 fragte er sich, ob sie überhaupt verstand, was er sagte, und verlangsamte daher das Sprechtempo:

…, five hundred one, five hundred two, five hundred three, …
…, fünfhunderteins, fünfhundertzwei, fünfhundertdrei, …

Dann kehrte er zurück zum schnellen Tempo. Sie forderte ihn auf, sich in die Ecke zu setzen. Unsicher, ob das eine Bestrafung oder ein Test sein soll, setzte er sich in die Ecke und fuhr fort. Er benutzte die linke Hand, um den Überblick über die Tausenderstelle zu behalten, und die rechte Hand für die Hunderterstelle. Beim Erreichen von 10 000 streckte er sein Bein aus, um die Zehntausenderstelle zu verzeichnen.

Einige vier Stunden später erreichte er 21 600. An der Stelle begann er, müde zu werden, und verzögerte das Tempo, war aber immer noch schnell. Als sich die Lehrerin ihm zuwand, verlangsamte er weiter und erhöhte die Lautstärke:

… twenty-one thousand, six hundred one,
twenty-one thousand, six hundred two,
twenty-one thousand, six hundred three, …

Sie sagte dann:

Oh, OK. You can stop now.
Oh, OK. Du kannst nun aufhören.

Er war erleichtert, weil er sein zweites Bein zur Markierung von 20 000 benutzte, und nicht wusste, was er bei 30 000 tun soll. Sie notierte schlicht „over 100“, was ihn aufbrachte und zum Verlust seines Vertrauens auf Gymnasiallehrkräfte führte.

Jeff Drummond beantwortete Nolls Fragen über die lateinische Sprache.

Kritik Bearbeiten

Das System verwendet konsequent duo, auch in Duozentillion (statt Duzentillion), was zu einer Verwechslung mit einer 102-Illion (im System von Noll Zenduotillion) führen kann. Des Weiteren kommen die Zehner ab 20 und Hunderter ohne t am Ende aus, obwohl es im Lateinischen fester Bestandteil von ihnen ist. In der Implementation von Arndt Brünner[2] bestehen diese Kritikpunkte nicht.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Landon C. Noll: How high can you count? 30. September 2015.
  2. Arndt Brünner: Zahlwörter, Namen und Bezeichnungen großer Zahlen. 23. Juli 2006.

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